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Meisterschaften des DSB

Der DSB führt in den einzelnen Gewehr- und Pistolen Disziplinen Meisterschaften durch, deren Höhepunkt die Deutschen Meisterschaften sind.

Zur Teilnahme an den Deutschen Meisterschaften muss sich ein Schütze bzw. eine Mannschaft, angefangen bei den Kreismeisterschaften,
weiter über die Gau- und Landesmeisterschaften durch Erreichen einer Mindest-Ringzahl, das sogenannte Limit, jeweils für die Zulassung zur
nächst höheren Meisterschaft qualifiziert haben. Das 'Limit' kann sich jedes Jahr erhöhen bzw. reduzieren - es ist abhängig von den
Standkapazitäten, wo die Meisterschaft ausgetragen wird, und von den geschossenen Ergebnissen der jeweiligen vorhergehenden Meisterschaften.

Die einzelnen Disziplinen werden in unterschiedlichen Altersklassen ausgeschrieben. Z.B. die

  • Disziplin Luftgewehr Drei Stellungen nur für Schüler-, Jugend- und Juniorenklasse (männlich und weiblich)
  • Disziplin Luftgewehr Auflage nur für die Senioren-A, -B und -C Klasse (männlich und weiblich)

Altersklassen:

  • 10 - 11 Jahre: mit Ausnahmegenehmigung
  • 12 - 14 Jahre: Schüler männl. u. weibl.
  • 15 - 16 Jahre: Jugend männl. u. weibl.
  • 17 - 18 Jahre: Junioren B männl. u. weibl.
  • 19 - 20 Jahre: Junioren A männl. u. weibl.
  • 21 - 45 Jahre: Schützen- und Damenklasse
  • 46 - 55 Jahre: Alters- und Damenaltersklasse
  • 56 - 65 Jahre: Senioren-A Klasse männl. u. weibl.
  • 66 - 71 Jahre: Senioren-B Klasse männl. u. weibl.
  • älter 72 Jahre: Senioren-C Klasse männl. u. weibl.


Gewehr Disziplinen, die beim SV Hegelsberg-Vellmar geschossen werden
Sportliches Gewehrschießen kann man in verschiedenen Formen betreiben. Zum einen unterscheiden sich die Waffen nach ihren verschiedenen
Kalibern, bzw. der Art, wie sie die Kugel ins Ziel bringen, zum anderen wird in unterschiedlichen Anschlagsarten geschossen.

Gezielt wird bei allen Gewehrarten mit Hilfe eines Diopters und eines Ringkornes. Sobald sich "das Schwarze" in der Mitte des Ringkornes, und sich
das Ringkorn wiederum mittig innerhalb des Diopters befindet, kann der Schuss gelöst werden, und man schießt eine Zehn, wenn alle anderen Faktoren
stimmen, wie z.B. ruhige Schussabgabe, kein Verreißen beim Auslösen des Schusses, kein Verkanten der Waffe usw.

Der Reiz an dieser Sportart ist, dass es eben nicht so einfach ist, wie es sich anhört. Vielmehr erfordert es ein hohes Maß an Konzentration
und Körperbeherrschung. Immerhin gilt es, um eine Zehn (die höchstmögliche Ringzahl) zu erreichen, z.B. mit dem Luftgewehr auf die Entfernung
von 10 Metern einen 0,5 mm (!) kleinen Punkt zu treffen.
Auf die Distanz von 50 Metern ist die Zehn mit 10,4 mm Durchmesser auch verhältnismäßig klein. Also braucht man neben einer ruhigen Hand und
innerer Ruhe, auch eine gute allgemeine Kondition, um seinen Körper unter Kontrolle halten zu können.
Auszug aus der Internetseite des DSB :

  • Luftgewehr (olympisch) 10 Meter
    In dieser Disziplin werden Luftdruckgewehre im Kaliber 4,5 mm verwendet. Der Durchmesser der 10 auf einer Scheibe beträgt nur 0,5 mm.
    Die Scheibendistanz beträgt 10 m. Der Wettbewerb wird stehend freihändig geschossen. Es werden Wettbewerbe mit einer Schusszahl von
    20 bis 60 Schuss durchgeführt. Für die Seniorenklasse ab dem 56. Lebensjahr wird ein Auflageschießen angeboten.


    Die heutigen moderne Luftgewehre haben nichts mehr mit den Waffen früherer Zeiten (z. B. Knicklauf) gemeinsam. Auch in der folgenden
    Generation, der sogenannten Seitenspanner, wurde eine Feder vorgespannt und bei der Schussabgabe Druck aufgebaut, der das
    Geschoss beschleunigt. Durch die mechanische Auslösung kommt die ganze Waffe in Unruhe, was z.T. durch einen Waffenrücklauf
    kompensiert wird.
    In der nächsten Waffengeneration wurde durch den Spannhebel die Luft vorkompremiert und bei der Schussabgabe über ein Ventil
    der Schuss ausgelöst. Diesen Waffen folgte für kurze Zeit die CO2 - Generation, die sich jedoch wegen des hohen Pflegeaufwandes
    nicht durchgesetzt hat. Die Druckkartusche muss vor dem Befüllen gekühlt werden um möglichst viel CO2 füllen zu können. Der Füllstand
    wird dann durch Wiegen der Kartusche überprüft.
    In den letzten Jahren hanen sich die Pessluftgewehre durchgesetzt. Hier wird aus einem Druckbehälter an der Waffe mit bis zu 300 Bar
    die Luft für die Schussabgabe wiederum durch ein Ventil entnommen. Diese Waffen sind an Präzision nicht zu übertreffen und wenn
    die10 verfehlt wird, liegt es nicht an der Waffe.

    Luftgewehr Drei Stellungen (für Schüler, Jugend, Junioren)
    Luftgewehr Freihand
    Luftgewehr laufende Scheibe
    (Normal und Mixed Programm)
    Luftgewehr Auflage (für Senioren)
  • Kleinkalibergewehr (olympisch) 50 Meter
    In dieser Disziplin werden Kleinkalibergewehre im Kaliber 5,6 mm verwendet. Der Durchmesser der 10 auf einer Scheibe beträgt 10,4 mm.
    Die Scheibendistanz ist 50 m. Der Wettbewerb wird als Dreistellungskampf und als Liegendkampf durchgeführt. Im Dreistellungskampf
    werden 60 Schuss, jeweils 20 Schuss im Liegend, Stehend und Kniend Anschalg, und im Liegendkampf 60 Schuss in einer fest vorgegebenen
    Zeit geschossen.
    Mit dem Frei Gewehr (Männer) werden 120 Schuß (3 * 40 Schuß) im Dreistellungskampf geschossen

    Sportgewehr 3 * 20 Schuss  (Drei Stellungen)
    Sportgewehr 60 Schuss Liegendkampf
    Sportgewehr 3 * 40 Schuss (Freie Waffe)
    Sportgewehr 100 Meter
     

Pistolen Disziplinen, die beim SV Hegelsberg-Vellmar geschossen werden
Das Pistolenschießen ist eine der schwierigeren Disziplinen beim Sportschießen.
Der Anschlag hat mit dem, aus Film und Fernsehen bekannten Schießen, fast nichts gemeinsam. Der Schütze steht nicht frontal zu Scheibe,
sondern etwas seitlich gedreht und hält die Pistole mit ausgestrecktem Arm und mit nur einer Hand. Dies verlangt dem Schützen eine spezielle
Kondition ab, um die Waffe möglichst ruhig halten zu können. Außerdem muss ein guter Schütze über eine ausgefeilte Technik verfügen, denn
um den Abzug auszulösen, muss ein Gewicht von mindestens 500 g überwunden werden, was es nicht gerade einfach macht, die Pistole
ruhig und sauber im Ziel zu halten.
Gezielt wird bei allen Pistolenarten mit Hilfe einer offenen Visierung, d.h. über Kimme und Korn. Dabei ist das Korn mittig in die Viesierline über
die Kimme auf die Schießscheibe, dem sogenannten Spiegel zu platziern. Wegen des geringen Visierabstandes von Kimme und Korn wirken sich
bereits kleine Visierfehler bei der Trefferlage extrem aus.
Auszug aus der Internetseite des DSB :

  • Luftpistole 10 Meter
    In dieser Disziplin werden Luftdruckpistolen im Kaliber 4,5 mm verwendet. Der Durchmesser der 10 auf einer Scheibe beträgt
    11,5 mm. Die Scheibendistanz beträgt 10 m. Der Wettbewerb wird stehend freihändig geschossen. Es werden Wettbewerbe mit einer
    Schusszahl von 20 bis 60 Schuss durchgeführt.
    Für die Seniorenklasse ab dem 56. Lebensjahr wird ein Auflageschießen angeboten.

    Die Entwicklung der Luftpistolen verlief analog den Luftgewehren (siehe oben).
    Heute wird fast ausschließlich mit Pressluft-Pistolen geschossen.

    Luftpistole Freihand
    Luftpistole Auflage (für Senioren)
     
  • Sportpistole 25 Meter
    In dieser Disziplin wird mit selbstladenen Pistolen  geschossen. Für Präzisionsbedingungen werden Scheiben wie im Wettbewerb
    Freie Pistole 50 m  und für das Duell werden Scheiben, wie im Wettbewerb Olympische Schnellfeuerpistole genutzt. Die Entfernung
    zu den Scheiben berägt 25 m. Das Wettkampfprogramm besteht aus je einem Durchgang Präzisions- und Duellschießen zu je dreißig Schuss.

     
  • Standardpistole
    Zugelassen sind Revolver und selbstladene Pistolen des Kalibers 5,6 mm (.22lfb). Die Entfernung zur Scheibe beträgt 25 m. Es wird im
    stehend Anschlag freihändig geschossen. Das Programm besteht aus 60 Schuss in drei aufeinanderfolgenden Durchgängen von je
    20 Schuss. Jeder Durchgang besteht aus 4 Serien a` 5 Schuss in der Reihenfolge 4 x 5 Schuss in 150 Sekunden, 4 x 5 Schuss in
    20 Sekunden, 4 x 5 Schuss in 10 Sekunden
    .
     
  • Freie Pistole 50 Meter
    Zugelassen sind alle Pistolen und Revolver des Kalibers 5,6 mm (.22lfb). Der in beliebiger Form nach der Hand des Schützen gearbeitete Griff
    darf die Hand nur bis zur Handwurzel umschließen. Der Griff darf keinerlei Verlängerung haben, die über das Handgelenk hinausragt und so
    als Stütze dienen könnte. Die Entfernung zu den Scheiben beträgt 50 m. Es wird stehend Freihand geschossen. 60 Schuss in 120 Minuten oder
    40 Schuss in 90 Minuten inkl. Probeschüsse werden als Programm angeboten.

  • Zentralfeuerpistole
    Zugelassen sind Revolver und selbstladene Pistolen. Als Munition werden Zentralfeuerpatronen im Kaliber 7,62 bis 9,65 (.30- .38) verwendet.
    Scheiben, Entfernung und Programm wird wie im Wettbewerb Sportpistole durchgeführt.

     
  • Großkaliber Pistole / Revolver
    In dieser Disziplin sind Pistolen und Revolver mit einem Abzugsgewicht mindestens 1000 g zugelassen. Die Scheibenentfernung beträgt 25 m.
    Es wird im Anschlag stehend Freihand geschossen, wobei die Waffe mit zwei Händen gehalten werden darf.
    Das Programm besteht aus 40 Schuss und wird in 2 Durchgängen zu je 20 Schuss geschossen.

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